Forderung Nr. 3: Eine soziale Stadt für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf!

von | 27.08.2016 | Stadtrat, Wahlen 2016 | 0 Kommentare

Unsere Forderung

Ausreichende und geeignete Mittel für mehr Chancengleichheit der sozial Benachteiligten! Mehr Krippenplätze!

Im Detail

Bei den Sozialleistungen zu sparen, währenddem die soziale Schere sich immer weiter öffnet, ist untragbar und kontraproduktiv. Dies ist auch das Resultat durch die rechte Mehrheit im Stadtrat! Die Einsparungen in diesen Bereichen führen nur zu neuen Problemen, welche sich negativ auf die Finanzen der Stadt auswirken.

  • Die Arbeitslosenquote in Biel ist eine der höchsten im gesamten Kanton, insbesondere bei den Jugendlichen. Die Massnahmen zu deren Reduktion sind jedoch bei weitem ungenügend.
  • Mehr als 100 Familien stehen auf der Warteliste für einen Krippenplatz. Es sind ebenso viele Ehepartner, welche Familie und Beruf nicht vereinbaren können. Gemäss einer Studie von Caritas ist einer von sechs Haushalten mit Alleinerziehenden von Armut betroffen.
  • Beim Sozialdienst müssen sich die Sozialmitarbeitenden um mehr als 100 Fälle kümmern. Sie sehen ihre Kunden darum auch nur alle drei Monate!
  • Die staatlichen Leistungen zugunsten von Unterstützungsbedürftigen („personnes assistées“) werden laufend gekürzt: Streichung von Bus-Abo-Vergünstigungen, Streichung der Unterstützung für die Beratungsstelle von Pro Senectute, Senkung der Mietzins-Untergrenze ??? usw.
  • Die Arbeit vieler gemeinnütziger Institutionen wird nicht anerkannt (Cartons du cœur, Gassenküche, Tierschutz). Es besteht laufend die Absicht, deren Unterstützung zu kürzen.

Unser Engagement

Passerelle setzt sich ein zur

  • Förderung von Beschäftigungsprogrammen und Programmen zur beruflichen Eingliederung, damit die Betroffenen wieder selbständig werden und die Zahl der Unterstützungsbedürftigen gesenkt werden kann (Förderung der Hilfe zur Selbsthilfe).
  • Unterstützung der Schaffung neuer Krippenplätze zwecks besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zur Sicherstellung der Familieneinkommen.
  • Unterstützung der Erhöhung der Anzahl Sozialarbeitenden, damit diese ihre Kunden besser begleiten können und dadurch deren Chancen für mehr Eigenständigkeit steigen.
  • Bekämpfung der Senkung von Sozialleistungen zugunsten der am meisten Benachteiligten.
  • Unterstützung gemeinnütziger Institutionen und Bekämpfung der Senkung oder Streichung ihrer Subventionen.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.