Titus Sprenger: 3 Fragen, 3 Antworten

von | 03.09.2016 | Stadtrat, Wahlen 2016 | 0 Kommentare

Sprenger TitusWas gefällt Dir in Biel?

Mir gefällt vor allem die Art der Bielerinnen und Bieler: einfach, urban und bodenständig zugleich. Die Einfachheit drückt sich auch sprachlich durch ein sehr einfaches Deutsch oder Französisch aus. Das erleichtert die Zweisprachigkeit, die mir sehr am Herzen liegt.

Als Wahlbieler weiss ich auch, wie offen die Bielerinnen und Bieler gegenüber Zuzügern sind – vorausgesetzt, sie mögen sich integrieren und einbringen.

Schliesslich gefällt mir die fantastische Lage von Biel. Sie erlaubt einerseits, schnell einen Ort im Jura, dem Mittelland oder den Alpen zu erreichen. Diese Lage erlaubt uns andererseits auch, täglich die landschaftliche Vielfalt dieser Regionen zu entdecken.

Was möchtest Du gerne verändern in Biel?

Würden alle, die etwas zu jammern haben, nicht nur jammern, sondern auch einen aktiven Beitrag zur Verbesserung leisten, ginge es der Stadt prächtig.

Zudem würde ich die kleinen, bescheidenen Engagements zugunsten von mehr Lebensqualität belohnen und fördern wollen. Es braucht nicht viel, jeder kann dazu einen bescheidenen Beitrag leisten, und sei es nur durch einen begrünten Balkon.

Schliesslich wünschte ich mir ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl. Das verlangt eine klare, von möglichst vielen getragene Vision von „Biel von morgen“. An dieser Vision können wir gemeinsam arbeiten. Das verbindet.

Mir fehlen zudem lokale Massnahmen für Private zur Energiewende. Wer dazu etwas beiträgt, sollte belohnt werden. Dies trägt auch zur Erneuerung und Modernisierung der bestehenden Gebäude bei.

Zudem wünschte ich mir mehr Mut zu Alternativen. Knappe finanziellen Mittel sind kein Grund, etwas nicht zu tun. Sie sind ein Auftrag, mit Kreativität nach gleichwertigen Alternativen zu suchen.

Warum kandidierst Du für die Bürgerbewegung Passerelle?

Passerelle ist eine Bürgerbewegung und keine Partei. Sie ist damit nicht der Ideologie einer nationalen Partei unterstellt. Dadurch ist sie viel freier, auch „andere“ Lösungen vorzuschlagen und Themen ohne Tabus anzusprechen. Zudem will sie noch stärker die Mitwirkung der gesamten Bevölkerung fördern. Und weil es sie nur in Biel gibt, liegt ihr Fokus ausschliesslich auf dem Lokalen.

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