Per pedes statt Mercedes: Passerelle präsentiert den ersten Bieler Fussgängerplan

von | 20.09.2018 | 2018, Mobilität und Verkehr, Stadt Biel | 0 Kommentare

Zur Förderung des Fussverkehrs hat Passerelle im Rahmen der zehn Aktionen zu ihrem zehnjährigen Jubiläum einen Fussgängerplan von Biel erstellt. Er gibt an, wieviel Zeit nötig ist, um von einem Ort zum anderen zu gelangen. Dieser Plan wird am kommenden Samstag im Stadtzentrum verteilt. Passerelle, die sich schon immer für den Langsamverkehr engagierte, hat diesen Fussgängerplan auch dem Gemeinderat zugestellt. Damit soll dieser ermutigt werden, baldmöglichst einen vollständigeren Plan zu realisieren und diesen dann aktiv zu verbreiten. Damit würde er das von Passerelle im 2013 initiierte und vom Stadtrat angenommene Postulat «Réalisation d’un plan piétons à Bienne » erfüllen.

Passerelle hat sich schon immer für den Langsamverkehr eingesetzt, insbesondere auch für den Fussverkehr. In diesem Sinne hat sie auch die «Städteinitiative» zur Förderung des Fuss-, Velo- und des öffentlichen Verkehrs mitlanciert und im 2013 das Postulat «Réalisation d’un plan piétons à Bienne » (Realisierung eines Fussgängerplans in Biel) eingereicht. Dieses wurde vom Stadtrat erheblich erklärt, aber noch nicht umgesetzt (die Erfüllung des Postulats wurde bisher zweimal verlängert, das letzte Mal bis August 2019).

Um die Dinge zu beschleunigen hat sich Passerelle entschieden, im Rahmen der zehn Aktionen zu ihrem zehnjährigen Bestehen selber einen Fussgängerplan zu erstellen. Indem er angibt, wie lange (oder wie kurz) man benötigt, um vom einen zum anderen Ort zu gelangen, will er die Bevölkerung ermutigen, die Stadt (wieder) vermehrt zu Fuss zu begehen.

Passerelle verteilt am Samstag, 22. September 2019, von 9 bis 13 Uhr im Bieler Stadtzentrum diesen Plan der Bevölkerung. Sie hat ihn ebenfalls dem Gemeinderat zugestellt und ihn eingeladen, einen vollständigeren Fussgängerplan zu realisieren und zu verbreiten, so wie dies im erwähnten Postulat verlangt wurde.

Wie Passerelle auf der Rückseite des Plans erwähnt, ist laufen nicht nur das günstigste Fortbewegungsmittel. Zu laufen ist auch gut für die Gesundheit, bedeutet Freiheit, ermöglicht Begegnungen und schützt die Umwelt.

 

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